Für Eltern die die Begleiteten Besuchstage nutzen

Eltern bleiben wir ein Leben lang. Wenn sich ein Paar trennt, trennen sich zwar die Partner, gemeinsame Eltern bleiben sie jedoch. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung die Beziehung zu beiden Elternteilen. Diese Beziehungen formen die Persönlichkeit eines Kindes und sind wichtig für ihre zukünftigen sozialen Beziehungen.

 

Darum haben wir als Eltern das Recht und die Pflicht, gemeinsame Lösungen für unsere Kinder zu finden, damit sie unbeschwert Kontakt mit beiden Elternteilen haben können.

 

für abgebende Eltern

Die Begleiteten Besuche sollen Ihrem Kind eine Möglichkeit bieten, mit dem abwesenden Elternteil eine Beziehung aufzubauen oder zu pflegen. Sie können ihr Kind dabei unterstützen, dass es eine möglichst unbeschwerte und positive Zeit geniessen kann, indem Sie…

 

... nicht schlecht über den anderen Elternteil reden.

… Ihr Kind nicht über den anderen Elternteil ausfragen.

... Ihr Kind nicht als Informationsüberbringer benutzen.

… Ihrem Kind sagen, dass es sich auf den Besuchstag freuen darf.

 

Manche Kinder haben bei den Übergängen vom einen zum anderen Elternteil Mühe und reagieren mit Ablehnung. Meist richtet sich diese Ablehnung vordergründig gegen einen Elternteil. Was uns das Kind damit sagen will ist jedoch häufig, dass es die konfliktgeladene Übergabesituation nicht aushält. Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie ihm sagen, dass es den anderen Elternteil gern haben darf, zu ihm gehen darf und indem Sie strittige Diskussionen während den Übergaben vermeiden.

 

 

für teilnehmende Eltern

Es kann sein, dass sich Ihr Kind zuerst auf Sie und die neue Umgebung einstellen muss. Geben Sie ihrem Kind die notwendige Zeit, sich auf diese neue Situation einzulassen.

 

Damit Ihr Kind eine möglichst unbeschwerte Zeit geniessen kann, ist es wichtig, dass Sie es unterstützen, indem Sie…

 

… nicht schlecht über den anderen Elternteil reden.

… Ihr Kind nicht über den anderen Elternteil ausfragen.

… Ihr Kind nicht als Informationsüberbringer benutzen.

 

Widerstehen Sie der Versuchung, jedes Zusammensein mit Geschenken und Attraktionen zu füllen, Kinder schätzen die gemeinsame Zeit mehr als grosse Geschenke – sie brauchen den Alltag mit Ihnen.

 

Manche Kinder haben bei den Übergängen vom einen zum anderen Elternteil Mühe und reagieren mit Ablehnung. Meist richtet sich diese Ablehnung vordergründig gegen einen Elternteil. Was uns das Kind damit sagen will ist jedoch häufig, dass es die konfliktgeladene Übergabesituation nicht aushält. Sie können Ihrem Kind helfen, indem Sie ihm sagen, dass es zum anderen Elternteil zurückgehen darf, und indem Sie strittige Diskussionen während den Übergaben vermeiden.